
Jahrelange Flugangst – einfach weg
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Ich bin am Schaukeln, 4 Jahre alt, strecke glücklich die Beine nach vorne, um noch höher zu schaukeln. Jemand will mir helfen, stösst mich an, und statt Freude zu empfinden, verkrampft sich mein Körper, ich erstarre, und meine Kehle schnürt zu.
Dieses Gefühl zu erstarren und keine Luft zu bekommen, erlebte ich noch viele Male in meinem Leben. Immer im Zusammenhang mit Auf- und Ab-Bewegungen und Beschleunigung. So war es nicht verwunderlich, dass sich dieses Gefühl auch bei meinem ersten Flug mit 21 Jahren bereits in der Nacht vor der Flugreise ankündigte. Ich tat kein Auge zu, konnte mich nicht entspannen. Eine leise Angst schlich sich durch mein System. Am nächsten Tag. Der Flieger beschleunigte, mein Körper verkrampfte, der Moment des Abhebens gab mir dann den Rest. Wieder Verkrampfen, Erstarren, Kehle-Zuschnüren.
Um möglichst wenig von diesen Gefühlen überrollt zu werden, vermied ich lange Zeit Situationen, die sie auslösen könnten. Das war anstrengend, einschränkend und freiheitsraubend. Gleichzeitig suchte ich nach der Ursache und vor allem danach, was mir helfen könnte, diese Gefühle loszuwerden. Der Drang die Welt zu sehen, zu reisen und auch zu fliegen blieb bestehen.
Ich kam mit der Nabelschnur um den Hals zur Welt und wäre beinahe gestorben. Es schien logisch, dass sich dieses Geburtstrauma auf diese Weise zeigte, mit Verkrampfen, Erstarren, Kehle-Zuschnüren. Kurz dem Gefühl, ausgeliefert zu sein.
Ich habe vieles ausprobiert: Rückführungen, verschiedene Coaching-Tools, alles, das versprach, dass sich dadurch solche Gefühle der Angst und Panik mildern lassen. Ich lernte dadurch zwar, besser mit diesen Gefühlen zu leben. Es war aber immer mit großer innerer Anstrengung verbunden. Ganz weg gingen sie nie.
Zufällig stiess ich auf die Arbeit von Kaja Andrea Otto und lernte ihre ECHO®-Methode kennen, die epigenetische Traumata über Generationen hinweg auflösen und neutralisieren kann. Das gab mir eine neue Perspektive und auch Hoffnung. Als klar war, dass mein Partner und ich eine größere Reise mit mehreren Flügen machen würden, beschloss ich, meine Körperreaktionen, diese Angst und Panik vor dem Fliegen, damit anzuschauen. Es war nur eine Woche vor Abreise. Ich war skeptisch. Trotzdem habe ich es versucht.
Was dann geschah war tief und berührend. In der ECHO®-Session zeigte sich, dass die Ursache meiner Panik weit zurück in den Generationen lag und dass sich dieses Muster lösen konnte. Zum ersten Mal vor einer Flugreise konnte ich schlafen, hatte keine Angst. Am Tag der Abreise hatte ich keine der körperlichen Reaktionen, die ich sonst kannte. Ich war ruhig. Im Flieger blieb alles neutral, was mich früher sofort getriggert hatte. Etwas hatte sich grundlegend geändert. Ich fühlte mich entspannt und freute mich auf die Reise. Wie schön war das!
Das epigenetische Muster, das sich in Form von Verkrampfen, Erstarren und Kehle-Zuschnüren zeigte, hat sich aufgelöst. Meine Flugangst war transformiert.
In meinem Fall, mit einer einzigen ECHO®-Session einfach weg. Das war richtig krass für mich.
Inzwischen weiß ich, meine Flugangst war nicht an mein Geburtstrauma gebunden, sondern Ausdruck eines Musters, das schon lange vor mir in den Generationen wirksam war. Genau deshalb bin ich so überzeugt von der ECHO®-Methode und auch, weil ich sie an mir selbst erlebt habe.
Mein Leben hat sich seither komplett verändert. Da wo in meinem Körper Angst und Panik sassen, haben Kraft und Geborgenheit Platz genommen.
Herzlich
Susanne